Aktivisten: 27 Tote bei Angriffen von IS-Kämpfern in syrischer Wüste

Der Leiter der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman, sprach von dem größten Angriff und der höchsten Opferzahl aufseiten der Regierungstruppen seit der Vertreibung der Dschihadisten aus ihrer letzten Bastion Baghus Ende März. Die in Großbritannien ansässige Beobachtungsstelle bezieht ihre Informationen von Aktivisten vor Ort. Für Medien sind diese meist nicht zu überprüfen.
Die IS-Miliz bekannte sich über ihr Propaganda-Sprachrohr Amaq zu den Angriffen. Demnach starteten die IS-Kämpfer die Angriffe am Donnerstagabend, nachdem Kämpfer der Regierungstruppen versucht hatten, in der Region Dschihadisten aufzuspüren. Die Gefechte dauerten demnach bis Freitagnacht. Nach Angaben der Beobachtungsstelle wurden bei den Kämpfen auch sechs IS-Kämpfer getötet.
Nach erbittert geführten Kämpfen hatte die kurdisch-arabische Rebellenallianz SDF am 23. März den Ort Baghus nahe der irakischen Grenze erobert, den letzten Rückzugsort der IS-Kämpfer in Syrien. Die Dschihadisten kontrollieren aber noch einige unbewohnte Gebiete in der Badia-Wüste und verüben auch immer noch Anschläge.
Quelle:AFP.
Aktivisten: 27 Tote bei Angriffen von IS-Kämpfern in syrischer Wüste
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